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Die Hoffnungen des deutschen Fußballs liegen darauf, dass Jürgen Klopp die DFB-Auswahl nach einer Reihe von verkorksten Turnieren zurück in die Weltspitze führen kann. Dass der neue Bundestrainer aus der Mannschaft, die bei der Fußball-WM 2026 bereits im Sechzehntelfinale gegen Paraguay die Segel st
Die Hoffnungen des deutschen Fußballs liegen darauf, dass Jürgen Klopp die DFB-Auswahl nach einer Reihe von verkorksten Turnieren zurück in die Weltspitze führen kann. Dass der neue Bundestrainer aus der Mannschaft, die bei der Fußball-WM 2026 bereits im Sechzehntelfinale gegen Paraguay die Segel streichen musste, weitaus mehr als Nachfolger Julian Nagelsmann herausholen kann. Zuletzt hatte bereits Bayern-Patron Uli Hoeneß gewarnt, dass Jürgen Klopp als neuer Bundestrainer nicht der "Messias" sei, der den deutschen Fußball innerhalb kürzester Zeit wieder zurück in die Weltspitze führen kann. Eine ähnliche Meinung vertritt auch Kult-Kommentator Marcel Reif. Der Sportjournalist äußert in der neusten Ausgabe der "Bild"-Sendung "Reif ist Live" Zweifel daran. Dass die DFB-Elf unter dem 59-Jährigen sofort zündet. "Jeder möchte Ergebnisse und sofort Fortschritte sehen, sonst hätten wir ja nach der WM alles so weiterlaufen lassen können. Aber nur, weil Klopp jetzt gekommen ist und im Vorfeld viele Dinge richtig macht. Aber nur, weil Klopp jetzt gekommen ist und im Vorfeld viele Dinge richtig macht, heißt das ja nicht, dass uns jetzt kein Rechtsverteidiger oder kein Mittelstürmer mehr fehlt. Die deutsche Mannschaft war bei diesem Turnier einfach nicht gut genug", merkt der 76-Jährige am Donnerstag an. "Etwas gezuckt": Klopp-Aussage sorgt für VerwunderungDas DFB-Team sei personell "einfach nicht gut genug aufgestellt im Vergleich zu Frankreich. England oder auch Spanien", so Reif weiter, der darauf hinweist, dass ein Wechsel des Bundestrainers daran nichts ändert: "Warum sollte die Mannschaft denn jetzt plötzlich gut genug sein? Man kann sagen, dass Klopp nun andere Leute holen wird, ja. Man kann ja Julian Nagelsmann manches hinterherrufen, aber nicht, dass er die richtig Guten wissentlich übersehen hat. "Das sei "die Krux, von der Jürgen Klopp sicherlich wusste, als er den Job, den er sich ja auch vielleicht mal erträumt hatte als junger Mensch. Man kann ja Julian Nagelsmann manches hinterherrufen, aber nicht, dass er die richtig Guten wissentlich übersehen hat."Das sei "die Krux, von der Jürgen Klopp sicherlich wusste, als er den Job, den er sich ja auch vielleicht mal erträumt hatte als junger Mensch, angenommen hat", so der langjährige Bundesliga-Kommentator weiter: "Er ist alt genug, um zu wissen, welche Dinge er angehen muss." Bei einem Satz des gebürtigen Stuttgarters habe Reif zuletzt aber "etwas gezuckt"."Klopp hat gesagt, dass wir uns noch wundern werden, wen er alles auf seiner Liste hat", erklärte der Schweizer und legte nach: "Aber die spielen ja alle auch öffentlich. " Bei einem Satz des gebürtigen Stuttgarters habe Reif zuletzt aber "etwas gezuckt". "Klopp hat gesagt, dass wir uns noch wundern werden, wen er alles auf seiner Liste hat", erklärte der Schweizer und legte nach: "Aber die spielen ja alle auch öffentlich. Haben wir alle die Trüffel übersehen, die Klopp da auf seiner Liste hat? " 57 Spieler sollen auf dieser Liste des neuen Bundestrainers stehen. Wer davon beim Klopp-Debüt auf dem Feld stehen wird, ist noch offen. Der 59-Jährige präsentiert seinen Kader am 17. September. Eine Woche später steht dann das erste DFB-Spiel unter dem neuen Chefcoach gegen die Niederlande in Amsterdam an.