Nächste Hiobsbotschaft für Gladbach

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Nächste Hiobsbotschaft für Gladbach

Bei Borussia Mönchengladbach geht derzeit alles schief, was auch nur schiefgehen kann: Nach dem 0: 3 zum Ligastart gegen RB Leipzig folgte eine 3: 4-Pleite gegen den krassen Außenseiter SV Elversberg und damit der vollkommene Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison. Damit aber nicht genug: Der…

Bei Borussia Mönchengladbach geht derzeit alles schief, was auch nur schiefgehen kann: Nach dem 0: 3 zum Ligastart gegen RB Leipzig folgte eine 3: 4-Pleite gegen den krassen Außenseiter SV Elversberg und damit der vollkommene Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison. Damit aber nicht genug: Der Elf vom Niederrhein fehlen zahlreiche Stars verletzungsbedingt, nun soll ein Neuzugang die Sorgen noch einmal vergrößern. In der vergangenen Spielzeit lähmte ein langer Ausfall von Kapitän Tim Kleindienst lange die Offensivbemühungen von Borussia Mönchengladbach. Nun ist der Angreifer zurück, die Verletzungsprobleme nehmen aber kein Ende. Neuzugang Enzo Leopold zog sich einen Kreuzbandriss zu. Yukhym Konoplya, ebenfalls im Sommer verpflichtete, erlitt einen Innenbandriss im Knie. Der geliehene Daiki Hashioka kämpft mit Nackenproblemen, Südkoreas Nationalspieler Jens Castrop fällt nach einer Schulter-Operation und mit Zento Uno fehlte zuletzt ein weiterer Spieler. Der erst seit Kurzem bei den Fohlen unter Vertrag steht. Nun hat es der "Bild" zufolge auch noch den jüngsten Neuzugang erwischt. Offensivspieler Nicolas Kühn, den Gladbach auf der Zielgeraden des Sommertransferfensters vom italienischen Erstligisten Como Calcio lieh. Nun hat es der "Bild" zufolge auch noch den jüngsten Neuzugang erwischt.Offensivspieler Nicolas Kühn, den Gladbach auf der Zielgeraden des Sommertransferfensters vom italienischen Erstligisten Como Calcio lieh, soll sich im Training nach der Elversberg-Blamage einen Muskelbündelriss zugezogen haben. Der 26-Jährige wird laut der Zeitung "mindestens fünf bis sechs Wochen fehlen". Gladbach-Boss bleibt betont gelassenDamit dürfte Kühn frühestens gegen den VfB Stuttgart am 24. Oktober wieder eine Option sein. Offensiv verfügt Gladbach auf den Flügeln zwar noch über einige Optionen. Franck Honorat hat Rechtsaußen zuletzt zudem die Nase vorn. Der Franzose bereitete in drei Einsätzen bereits drei Treffer vor. Dennoch fehlt mit Kühn eine wichtige Alternative. Gladbachs Sportchef Rouven Schröder wollte die Verletzungsproblematik jüngst ohnehin nicht als Ausrede gelten lassen: "Wir haben den Kader breit aufgestellt. Dennoch fehlt mit Kühn eine wichtige Alternative.Gladbachs Sportchef Rouven Schröder wollte die Verletzungsproblematik jüngst ohnehin nicht als Ausrede gelten lassen: "Wir haben den Kader breit aufgestellt, alle Positionen sind doppelt besetzt, deshalb fangen wir nicht an zu jammern. Es klingt vielleicht hart, aber wenn jemand ausfällt, ist das auch immer die Chance für einen anderen, sich zu zeigen. Jeder bei uns will Bundesliga spielen – und wir vertrauen jedem einzelnen Spieler", so der 50-Jährige.