· Sport.de - Bundesliga
Als wenn die heftige 0: 5-Pleite für die Fans des Hamburger SV nicht schon schlimm genug gewesen wäre. Mussten die HSV-Anhänger zusehen, wie Ex-Spieler Ransford Königsdörffer bei seinem Treffer zum 5: 0 ausgelassen und provokant jubelte. Für diese Aktion erntete der Offensivmann viel Kritik,…
Als wenn die heftige 0: 5-Pleite für die Fans des Hamburger SV nicht schon schlimm genug gewesen wäre. Diskussion um provokanten Königsdörffer-Jubel Als wenn die heftige 0:5-Pleite für die Fans des Hamburger SV nicht schon schlimm genug gewesen wäre, mussten die HSV-Anhänger zusehen, wie Ex-Spieler Ransford Königsdörffer bei seinem Treffer zum 5:0 ausgelassen und provokant jubelte. Für diese Aktion erntete der Offensivmann viel Kritik, aber auch Verständnis. "Ich mag ihn unfassbar gerne", sagte beispielsweise HSV-Kapitän Nicolai Remberg. "Aber ich bin Kapitän von dem Verein. Wenn er vor unseren Fans so jubelt, dann gehört sich das nicht für mich. Dann muss ich dahin gehen, das muss ich dann sagen. Und habe ich dann auch. " Auf dem Weg zur Mittellinie habe Königsdörffer noch mit ihm abklatschen wollen, meinte Remberg. "Ich glaube, da hat er gemerkt, es war ein bisschen drüber. "HSV-Coach Merlin Polzin nahm seinen ehemaligen Schützling sogar in Schutz. Der Jubel sei seiner Meinung nach "eine Entscheidung, die jetzt nicht böse von ihm gemeint war". Der Jubel sei seiner Meinung nach "eine Entscheidung, die jetzt nicht böse von ihm gemeint war", so Polzin, der dem Thema nach der heftigen Pleite aber keine Bedeutung beimessen wollte. "Ich glaube, wenn wir uns nach so einem Spiel und so einer Leistung jetzt an dem Thema irgendwie aufhalten würden, dann wäre es der falsche Ansatz", sagte Polzin nach dem desolaten Heimspiel-Auftakt des HSV. Königsdörffer schweigt. Tietz klärt aufWährend Königsdörffer selbst nach der Partie nichts zu seinem Jubel sagte, versuchte Teamkollege Phillip Tietz, ein wenig Aufklärungsarbeit zu verrichten. "Das, was er für Nachrichten bekommen hat, ist unter der Gürtellinie", erklärte Königsdörffers neuer Angriffskollege. "Und es tut mir halt für den Jungen extrem dolle leid. " "Er hat es wirklich. "Und es tut mir halt für den Jungen extrem dolle leid." "Er hat es wirklich, glaube ich, aus Frust den Leuten gewidmet, die ihm wirklich solche, tut mir leid, Scheißnachrichten geschickt haben. Das geht nicht", glaubt Tietz nicht an eine Botschaft an Ultras oder Vereinsführung. Auch Remberg äußerte sich zu den heftigen Nachrichten. "Deswegen muss ich vielleicht jetzt nicht sagen, ich kann ihn verstehen. Aber es war schon manchmal echt unter der Gürtellinie, was ich da mitbekommen habe", so der HSV-Kapitän.